Lebensmittel-Analysen schaffen Vertrauen durch geprüfte Sicherheit - für Bio-Produkte besonders wichtig
Lebensmittelsicherheit hat eine neue Dimension: "Mit der Übersiedlung nach Klosterneuburg haben wir auch einen Meilenstein in der Analytik gesetzt: Ein neues Analysengerät, das LC Triple Quadrupole MS, von dem weltweit in dieser Ausführung nur zehn im Einsatz sind, ermöglicht uns, Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nicht nur schneller, sondern auch in wesentlich geringeren Konzentrationen zu bestimmen", freut sich Dr. Michael Gartner, Geschäftsführer der LVA, anlässlich der Eröffnung des Österreich-Headquarters in Klosterneuburg durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, bei der zahlreiche Besucher begrüßt werden konnten, unter ihnen IV-NÖ-Präsident Gen.-Dir. Marihart, der Abtprimas des Chorherrenstiftes, Propst Backovsky sowie Mag. Schmuckenschlager, Bürgermeister von Klosterneuburg.
Dr. Gartner: "Mit dieser neuen Analytik kann die Lebensmittelsicherheit für die VerbraucherInnen weiter erhöht werden, weil wir in der LVA damit neben herkömmlichen auch neu entwickelte Pflanzenschutzmittel mit speziellen chemischen Eigenschaften bestimmen können. Somit werden Untersuchungen mit der sog. QuECheRS-Methode (Quick Easy Cheap Effective Rugged Safe) auch für biologisch angebaute Lebensmittel interessant."
Moderne Methode und Geräte bringen Vorteile für alle
Die QuECheRS-Methode ist ein schnelles Verfahren zur Bestimmung von Rückständen an Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln mit einem Fett-Gehalt <5%. Ein wesentlicher Vorteil ist die Geschwindigkeit der Analyse: Statt zwei Tagen werden nur mehr zwei Stunden benötigt. Und sowohl Umfang der Extraktions-Möglichkeiten als auch deren Empfindlichkeit nehmen zu. Denn mit der QuECheRS-Methode könne sowohl sogenannte apolare und seit längerem eingesetzte als auch polare und mittelpolare Pestizide erfassen werden, die derzeit immer mehr zum Einsatz kommen, weil sie die alten verbotenen Wirkstoffe ersetzen.
LVA-Mehrheitseigentümer und Chef Gartner ergänzt: "Letztendlich werden wir damit demnächst auch die Analyse von Pestiziden in Trinkwasser ohne aufwändige und teure Probenaufarbeitung anbieten können. Das macht die Analytik solcher Proben sowohl einfacher als auch schneller und wird uns erlauben, Wirkstoffe zu analysieren, die bisher nicht gefunden werden konnten."
Und nicht zuletzt ist die neue Methode auch umweltfreundlicher, weil weniger Lösungsmittel benötigt wird, um die Rückstände aus den untersuchten Lebensmitteln untersuchen zu können. Das verringert den Entsorgungsbedarf generell und auch die notwendigen Transporte, weil geringere Mengen anfallen.
Laufende Innovationsverbesserung durch breiten F&E-Support der Austrian Cooperative Research ACR
Die LVA-Gruppe führt laufend Forschungs- und Innovationsvorhaben durch. Mittels intern geführten Innovationsmanagements werden Projekte generiert und strukturiert in der Innovationspipeline behandelt. Dr. Gartner: "Unsere Mitgliedschaft in der ACR hat uns geholfen, nicht nur das hohe Niveau im Standardgeschäft zu halten und auszubauen. Durch die breite Ausrichtung der unterschiedlichen ACR Institute sind wir laufend im Austausch über neue Methoden und Erfahrungen mit Technologietransfer und Innovationstransfer. Das ist ein wertvoller Beitrag für die Sicherung unseres Know How-Vorsprungs durch permanente Innovationsumsetzung und somit ein wichtiger Beitrag für die Sicherung unseres Unternehmenserfolges."
Rückfragehinweis:
Fachlich: Dr. Michael Gartner, Geschäftsführer LVA GmbH Niederlassung 3400 Klosterneuburg, Magdeburggasse 10 +43/2243/26622-4210
Presse: DI Oskar Wawschinek MAS, LVA Consult GmbH Blaasstraße 29, 1190 Wien +43/664/5456350, E-Mail: oskar.wawschineklvaat